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Gott und die Wirklichkeit und die Totalität

 Gott und  die Wirklichkeit und die Totalität Was ist, das ist, weil Gott es erschaffen hat und erhält.Was ist aber mit dem,das nicht ist, das aber möglich ist?  Daß Gott die Welt erschaffen hat, wird als eine Aussage  über Gott nur verstanden, wenn mitgesagt wird, daß Gott die Welt auch nicht hätte schaffen können. Denn Gott entspräche es nicht,unterläge er einer Notwendigkeit, das, was er tat, auch getan haben zu müssen.Also gehört das Nichtrealisierte aber Gott Mögliche auch zu Gott:DieWirklichkeit als Ganzes ist so weniger als die Totalität,denn zum von Gott Gewirkten muß  das Nichtrealisierte als Dazugehöriges mitgedacht werden.  Zur Totalität gehört aber nicht nur das Seiende und das, was seiend sein könnte, aber nicht realisiert worden ist, sondern auch das, was sein soll. Die Totalität besteht so aus dem., was ist und dem, was möglich ist, aber nicht realisiert wurde und dem, was sein soll, dem Gesollten.Das,was ist,fällt nicht in eins mit dem, was ...

Gott denken- die größte Aufgabe des Menschen

Fragmentarisches  Daß Gott zu denken, die größte, die Aufgabe des Denkens sei, dem stimmte die Philosophie von Platon bis Hegel zu und selbst Heideggers Seinsphilosophie nach seiner Kehre ist noch unter diese Aufgaben-stellung subsumierbar. Aber die Theologie im präzisen Sinne des Wortes stößt selbst unter den Theologen kaum noch auf Liebe. Dies Thema gilt mit der zur Phrase verkommenden Aussage, "Gott isr die Liebe" als abgeschlossen.  Wenn es eine wahre Gotteserkenntnis geben kann, dann kann dies nur die des Sichselbsterkennens Gottes sein.Mein Leseeindruck:Im Rahmen der Vollkommenheitslehre wird sachgemäß auch augesagt, daß Gott sich selbst als sich zu Erkennender zu denken ist, sonst würde er nicht als Gott gedacht. Ob dann dieser so gedache Gott wirklich ist, ist zumindest fraglich, aber wenn die Frage diskutiert werden soll:"Ist er oder ist er nicht?", muß ein Vorverständnis von dem Gottsein Gottes präsumiert werden können, um diese Frage überhaupt stellen zu ...

Theologische Nachtgedanken

1.Fragment Gott zu denken, das ist die Aufgabe der Theologie,aber wenn wir Menschen von über Gott denken,dann denken wir mit menschlichen Bestimmungen von über ihn. Etwas bestimmen heißt notwendigerweise, eingedenk des Grundsatzes: omnes determinatio est negatio, Gott in etwas Begrenztes zu verwandeln, daß er indem er etwas ist, etwas anderes nicht ist: Wenn Gott  Gott ist, dann ist er nicht Nichtgott. In der Septuaginta wird: "Ich bin, der ich bin", Gottes Selbstexplikation als das "Sein" übersetzt: "Ich bin das Sein". Das schließt das Nicht-sein aus, es könnte somit das nur Mögliche ausschließen, und begrenzte so Gott. Alles Geschaffene ist durch sein Geschaffensein limitiert durch das,als was es geschaffen ist, ihm geht somit, um es mit Sartre zu sagen, die Essens, seine Natur seiner Existenz voraus, zu der sich der Mensch dann noch frei verhalten kann.(Sartre selbst will das aber so für den Menschen nicht gelten lassen, denn der Freiheit würde das Denk...