Gott und die Wirklichkeit und die Totalität
Gott und die Wirklichkeit und die Totalität
Was ist, das ist, weil Gott es erschaffen hat und erhält.Was ist aber mit dem,das nicht ist, das aber möglich ist? Daß Gott die Welt erschaffen hat, wird als eine Aussage über Gott nur verstanden, wenn mitgesagt wird, daß Gott die Welt auch nicht hätte schaffen können. Denn Gott entspräche es nicht,unterläge er einer Notwendigkeit, das, was er tat, auch getan haben zu müssen.Also gehört das Nichtrealisierte aber Gott Mögliche auch zu Gott:DieWirklichkeit als Ganzes ist so weniger als die Totalität,denn zum von Gott Gewirkten muß das Nichtrealisierte als Dazugehöriges mitgedacht werden.
Zur Totalität gehört aber nicht nur das Seiende und das, was seiend sein könnte, aber nicht realisiert worden ist, sondern auch das, was sein soll. Die Totalität besteht so aus dem., was ist und dem, was möglich ist, aber nicht realisiert wurde und dem, was sein soll, dem Gesollten.Das,was ist,fällt nicht in eins mit dem, was ist, da der Mensch ob seiner Freiheit dem Moralgesetz und nicht nur den Naturgesetzen subordiniert ist. So kann er freiwillig wollen, was er nicht wollen soll.
Dem korrespondiert das Denken in seiner Binnendifferenzierung in das indikativische, das konjunktivische und das imperativische Denken.
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